DVB-H - Digitaler Videorundfunk für Handgeräte
 

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DVB-H - Digitaler Videorundfunk für Handgeräte

DVB-H - Digitaler Videorundfunk für Handgeräte


DVB-H für HandheldsDVB-H steht für die Abkürzung "Digital Video Broadcasting - Handhelds" und sagt schon vom Namen her, es handelt sich um einen Standard zur digitalen Übertragung von Informationen auf mobile Endgeräte - hier im Namen "Handhelds", heute würde man sagen Smartphones. Vor allem in älteren Veröffentlichungen findet man zu DVB-H auch die Bezeichnungen "DVB-M" (für Mobil) oder auch "DVB-X".

Man kann sagen, DVB-H ist eine Konkurrenz zum DMB Standard; beide beschäftigen sich mit der Thematik, vor allem Fernseh- und Multimedia-Beiträge aufs Handy bzw. Smartphones zu übertragen und beide Standards sind gescheitert. Abgesehen davon, dass es immer noch technische Probleme bei der Umsetzung zum digitalen Empfang auf die Endgeräte gibt, spricht der Volksmund von "Mäusekino" und damit ist eigentlich fast alles gesagt. Die Auf den Handys gezeigten Fernsehbilder sind einfach zu klein. Aufgrund der eingeschränkten Größe der Handy-Displays ist entspanntes "Fernsehen" einfach nicht möglich.

Um das Handy-TV Geschäft mit DVB-H Beiträgen auf den Weg zu bringen, war 2007 eigens eine neue Firma mit dem Namen "Mobile 3.0" gegründet worden. Prominenter Präsident dieses Unternehmens war Rudolf Gröger, der langjährige O2 Chef von O2-Germany. Hinter Mobile 3.0 standen so namhafte Unternehmen wie die Verlage Hubert Burda Medio oder Georg von Holtzbrinck und auch der seinerzeitige DMB-Portalbetreiber "Mobiles Fernsehen Deutschland" (MFD). Nachdem Mobile 3.0 sehr viel Entwicklungsgeld verbrannt hatte, wurde Mobile 3.0 im Jahre 2009 eingestellt.

Obwohl sich die deutschen Landesmedienanstalten sich für eine Fortführung der DVB-H Technologie ausgesprochen haben, fand sich kein Mobilfunknetzbetreiber der auf DVB-H noch ein Geschäftsmodell setzen mochte. Selbst die terrestrische Variante des DVB (DVB-T) erwies sich im Bereich der Mobilen Endgeräte als Flop; zu wenige Handy-Hersteller wollten es wagen, neue Geräte für Handy-Fernsehen zu entwickeln.

Sowohl DVB-H als auch DVB-S, DVB-C oder DVB-T sind >>>nicht<<< fürs Internet ausgelegt. Also das was man heute mit den Smartphones oder auch Laptops bzw. Netbooks kann, nämlich mobil ins Internet (siehe T-Mobile Prepaid) wird für DVB nicht angeboten. Einerseits sind keine entsprechenden Endgeräte auf dem Markt, andererseits sind Technologien wie beispielsweise UMTS-HSPA oder LTE wesentlich schneller und die Infrastruktur für diese Technologien ist wesentlich engmaschiger aufgebaut.


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