Von Analog zu Digital
 

Navigation:

- Home
- Kabelwut
- Antennentechnik
- Funktechnik
- Antennenfernsehen
- Antennendiagramm
- Parabolantenne EU-Recht
- Satellitenfernsehen
- Satelliten von Hotbird

- Sat-Lust statt Kabelfrust
- Sat-Planer
- Tipps + Tricks
- Antennen-Qualität
- Xin chao!
....Antrag - SAT-Anlage

- Von Analog zu Digital
- Digitalradio
- Digitalfernsehen
- DVB-T
- DVB-C
- DVB-IPI
- DVB-S
- DVB-H
- DMB
- HDTV
- IPTV

- Imrpessum

Von Analog zu Digital

Von Analog zu Digital


Wohl jeder der noch das analoge Zeitalter in der Radio- und Fernsehtechnologie mitgemacht hat weiß, dass die Empfangsleistung von Radio- oder Fernsehsignalen eingeschränkt sein konnten und dass man eine Antenne, die man einmal auf den Empfang eingestellt hatte, möglichst nicht mehr verrücken sollte. Schneeschleier im Fernsehen durch schlechten EmpfangBei einer "neuen" Anlage oder auch nach dem Umzug waren eigentlich so gut wie immer Befehle im Haus zu hören wie: "Noch etwas weiter links, ja gut, nein etwas wieder weiter nach rechts, nach oben, nach unten; und zwar so lange, bis der flimmernde Schneeschleier des alten Röhrenfernsehens endlich ein einigermaßen scharfes Fernsehbild zeigte. Qualitätseinbußen beim Ton- oder/und Bildempfang durch Störfrequenzen oder durch schlechte Witterungsbedingungen waren zwangsläufig hinzunehmen; Alternativen gab es nicht, dafür aber Fernsehen und das war in den 1960er Jahren in den meisten Haushalten schon ein innovativer Technologiesprung vom Mittelalter in die Neuzeit.

Volksempfänger1923, also zu Beginn des Radios in Deutschland waren die Geräte für die Durchschnittsbevölkerung gar nicht zu bezahlen. Erst die Nationalsozialisten versorgten die deutschen Haushalte ab 1933 mit bezahlbaren Radios (76 Reichsmark), im Sprachgebrauch "Volksempfänger" genannt. Die Nazis missbrauchten das Radio dann zu ihrem Sprachrohr; Volkshetze und letztlich Chaos waren die Folge. Zwischen Kriegsende (1945) und Beginn des Wirtschaftswunders in Deutschland (1956) hatten die meisten der überlebenden Menschen in Deutschland andere Sorgen, als Radio zu hören. Die die sich für Radio interessierten konnten Radio ab 1945 über UKW (Ultrakurzwelle) empfangen, und zwar mit Röhrengeräten zum Preis von bis zu 800,00 DM, eine Summe von einigen Monatsgehältern.

In den Mitte der 1950er Jahren wurde das Radio mobil, nämlich durch die Transistorradiogeräte. Plötzlich hatten die Radiogeräte nicht mehr unbedingt ihren festen Platz in der Küche oder im Wohnzimmer, man konnte das Radio überall mit hinnehmen, so wie heute ein Handy im Verhältnis zum Festnetztelefon. Hierdurch war der Siegeszug des Radios nicht mehr aufzuhalten; aus dem Transistorradio wurde ein Kombigerät mit Kassetten zum Abspielen und Aufnehmen, dann Radiorekorder mit CD-Spieler, dann Walkmans und heute MP3-Player.

Bis in die Neuzeit lief der analoge Radioempfang über Langwelle, Mittelwelle und Kurzwelle - oder anders: Ultrakurzwelle (UKW). Erst nach der Jahrtausendwende wurde im Jahr 2001 erstmalig ein Standard für den digitalen Empfang eingeführt, nämlich das Digital Audio Broadcasting - DAB. Der DAB-Standard steht auch für die allgemein gebräuchliche Bezeichnung "Digital Radio". DAB wurde schnell um den so genannten weltweiten Digitalrundfunk (DRM) erweitert, hierbei waren dann auch Datendienste und der Amateurfunk mit eingeschlossen. Die Kombination DAB und DRM hat sich in Deutschland allerdings nicht durchsetzen können; wer heute Radio hört, der empfängt seine Signale über DVB-T, DVB-C, DVB-S oder DVB-IPI (Internet).



Warning: array_slice() [function.array-slice]: The first argument should be an array in /var/www/web12/html/rss_yahoo_answers.php on line 24


    Warning: Invalid argument supplied for foreach() in /var/www/web12/html/rss_yahoo_answers.php on line 31
    Sie suchen nach einer Antwort - stellen Sie Ihre Frage zum Thema Analog in der
    Frage und Antwort Community bei Yahoo! Clever



Social Bookmark



www.antennen-service.de | © Von Analog zu Digital